Wenn Mütter mehr als nur Erholung brauchen...Wenn Mütter mehr als nur Erholung brauchen...

.... sind sie bei uns im Bromerhof genau richtig. Mütter kommen häufig zu spät zu einer Mutter-Kind-Maßnahme und brauchen viel mehr als nur Erholung – im Rahmen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes erhalten sie umfassende Hilfe zur Selbsthilfe die ihnen hilft, ihren Alltag stressfreier und gesünder leben zu können.


Tagebuch einer Mutter

Tagebuch einer Mutter
10.01.2009 Morgen früh geht es ENDLICH los! Raus hier ... Abstand gewinnen ... und vielleicht Hilfe bekommen! Ich wünsche mir so sehr, wieder die Kraft zu haben, eine gute Mutter zu sein, unser Familienleben zu meistern und nicht immer depressiv und gereizt zu sein. Andere schaffen das doch auch!! Aber im Moment ist halt alles zu viel...
11.01.2009 Als wir hier ankamen, war ich nervlich erst mal völlig am Ende und meine Rückenschmerzen haben mich fast umgebracht ...aber der Bromerhof, so verträumt in der Schnee land schaft, die gemütlichen Zimmer, das herzliche Willkommen hat mir dann doch das Gefühl gegeben, hier gut aufgehoben zu sein...
12.01.2009 Ich hatte zwei ausführliche Gespräche mit Herrn Dr. Hägele und mit der Psychologin Frau Bek, die mich auch weiterhin betreuen wird. Außerdem sieht mein Therapieplan viel Sport, entspannende Physiotherapie inklusive Massage und Hydroluxwanne vor. Um mit Max besser klar zu kommen, hat uns Herr Dr. Hägele „Marte Meo“ empfohlen.
15.01.2009 Die ersten Tage hatte mich meine Depression voll im Griff, ich hatte kaum Appetit, fand keinen Kontakt zu den anderen Müttern, und mein negativ geprägtes Verhalten übertrug sich auch auf Max. Eigentlich wollte ich sofort wieder nach Hause...
Aber inzwischen fühle ich mich schon besser – alle sind sehr bemüht, dass wir uns hier wohl fühlen... und ich habe mich mit einer anderen alleinerziehenden Mutter angefreundet, die Gott sei Dank in meiner Nachbarschaft im Ruhrgebiet wohnt. Wir werden, das steht fest, auch nach der Kur weiterhin den Kontakt halten.
16.01.2009 Wir haben unsere erste Marte Meo Stunde in Angriff genommen! Ich hatte vorher doch etwas Angst davor. Ich dachte, da wirst Du jetzt gefilmt und anschließend wird dir vorgeführt, was Du alles falsch gemacht hast – wie im Fernsehen. Aber es kam ganz anders!!
Frau Lieb, die Marte Meo Therapeutin, bat mich, mit Max Dinge zu tun, die wir normaler Weise auch machen – also Spiele spielen und einfach wie gewohnt mit ihm umzugehen.
Die Auswertung haben wir in einem anschließenden Termin besprochen. Frau Lieb hatte sich die Aufnahmen schon angesehen und hat mir nun Situationen gezeigt, in denen Max und ich wie sie sagt „in gutem Kontakt“ sind. Gemeinsam haben wir geschaut, was da gut gelaufen ist und warum. Die Situationen noch mal so von außen zu sehen und auch immer wieder anhalten zu können, war sehr hilfreich. Frau Lieb hat halt auch ein geschultes Auge und hat mir noch einiges erklären können, was gerade in Punkto Interaktion zwischen Max und mir gelaufen ist. Daraus konnte ich dann eigentlich ganz simpel und logisch selber ableiten, wie ich in Zukunft besser mit Max umgehen kann... Und ganz nebenbei ist mir aufgefallen, was für einen süßen kleinen Fratz ich doch eigentlich habe!!! Das hatte ich in letzter Zeit fast vergessen.
25.01.2009 Jetzt sind wir schon zwei Wochen hier und mir geht es immer besser! Ich genieße es, mich mal um nichts kümmern zu müssen und ganz viel Zeit mit Max zu verbringen!! Die Physiotherapie tut meinem Rücken super gut und ist herrlich entspannend. Zusätzlich mache ich jetzt noch jeden morgen Nordic Walking – in der Gruppe macht das riesigen Spaß und danach fühlt man sich richtig fit für den Tag! .... Die psychologischen Gespräche sind nicht einfach für mich. Aber da bin ich nicht die Einzige hier. Mitzubekommen, dass auch andere Mütter nicht immer alles im Griff haben, tut gut.
30.01.2009 Heute war die letzte Stunde des Marte Meo Elterntrainings. In diesem Training haben wir viele hilfreiche Informationen bekommen ... Diese Art, mit Kindern umzugehen, hilft mir in Zukunft sehr, nicht gleich die Geduld zu verlieren und hat auch viel von meiner Unsicherheit genommen.
01.02.2009 Morgen geht’s wieder nach Hause! Mit etwas gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite fällt mir der Abschied hier schon sehr schwer – auf der anderen Seite freue ich mich, unseren Alltag zuhause neu anzugehen... Nach diesen drei Wochen hier habe ich eine neue Richtung in meinem Leben entdeckt und fühle mich wesentlich lockerer und entspannter.

Informationsmaterial

Bestellen Sie unser kostenloses Informationsmaterial. »mehr

Mutter/Vater-Kind-Einrichtung
nach § 111 a SGB V für
Vorsorge und Rehabilitation
Kompetenzzentrum für Eltern mit
frühgeborenen Kindern

Oberisnyberg 2
88260 Argenbühl
Tel. 07566 / 945-0
Fax 07566 / 945-100
E-Mail: info@fachklinik-bromerhof.de