Marte Meo wurde in den 80er-Jahren von der Niederländerin Maria Aarts, der Direktorin des internationalen Marte-Meo-Netzwerkes, entwickelt. Vorwiegend in den skandinavischen Ländern ist die Methode aufgrund ihrer kurzen Dauer, der geringen Kosten und des raschen Erfolges bereits in das Gesundheits-Versorgungsnetz integriert.
Marte Meo erhebt nicht den Anspruch eines Allheilmittels und verfügt auch nicht über ein Patentrezept. Für Eltern mit dem Wunsch, die Beziehung zu ihren Kindern zu verbessern, kann sie jedoch von schnellem Erfolg gekrönt sein, da die Informationsvermittlung im Wesentlichen über Bilder läuft. In der Analyse wird an die Stärken des gezeigten elterlichen Verhaltens angeknüpft, um dieses weiter zu unterstützen und auszubauen. Konkrete Handlungsvorschläge sind auf dieser Basis sehr wirksam. Eine weitere Stärke der Methode liegt darin, dass sie individuell auf die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweiligen Familie ausgerichtet wird. Themenbezogen wurden u. a. folgende Marte-Meo-Programme entwickelt:
• ADS/ADHS
• Autismus
• Schreibaby
• Schule, Kindergarten, Tagesstätte
• Frühgeborene
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