Celenus Fachklinik Bromerhof - Kinder mit Schildkröte

Levanisches Prinzip: 2. Annehmen

 

Aufbau bzw. Stabilisierung einer positiven Mutter-Kind-Interaktion
Die Mutter-Kind-Beziehung spielt in den ersten Lebensjahren eines Kindes eine entscheidende Rolle bei der geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung. Die Frühgeburt und die damit einhergehende nötige, intensivmedizinische Behandlung des Frühchens erschweren den innigen Kontakt zwischen Mutter und Kind. Während normalerweise ein Neugeborenes unmittelbar nach der Geburt der Mutter auf den Bauch gelegt wird, stehen bei einem Frühchen lebensrettende Maßnahmen im Vordergrund. Mutter und Vater erleben ihren Nachwuchs in der erschreckenden Atmosphäre einer Frühgeborenen-Station mit Brutkästen, Beatmungsgeräten, Überwachungsmonitoren und Alarmsignalen. Der Körperkontakt wird erschwert durch Kabel, Inkubator oder neonatologische Komplikationen.


Da die Frühgeborenen in die häusliche Pflege entlassen werden, sobald dies ihr Gesundheitszustand erlaubt, sind erfahrungsgemäß die ersten Wochen für die Eltern allein zu Hause erneut sehr belastend. Die Kinder werden den Eltern teilweise mit Sauerstoffversorgung und Überwachungsmonitor übergeben. Eine frühe Entlassung ist sicherlich gut für die Eltern-Kind-Bindung, bedeutet jedoch für die Eltern auch eine große Verantwortung. Und so ist die Eltern-Kind- Beziehung häufig durch Ängste und Unsicherheiten belastet.


Nähe stressfrei erleben

In der Fachklinik Bromerhof können Mutter und Kind ihre Beziehung über einen längeren Zeitraum stressfrei erleben. Die Gewissheit, einen Arzt in der Nähe zu haben, und der persönliche Freiraum, den eine Mutter während der Rehabilitation genießt, sind für die meisten Frühchenmütter eine große Entlastung. Verschiedene Anwendungen helfen, das für eine positive Beziehung nötige Selbstvertrauen und Vertrauen bei Mutter und Kind weiter zu fördern und zu verstärken.


Das Levanische Prinzip:

  1. Befreien
    Aufarbeitung der traumatischen Zeit nach der Frühgeburt
         
  2. Annehmen

    Aufbau und Stabilisierung einer positiven Mutter-Kind-Interaktion
  3. Unterstützen

    Stärkung der Elternkompetenz       
  4. Lindern
    Individuelle Therapie somatischer Beschwerden

 

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