Celenus Klinik Bromerhof Gebäude und Umgebung

Internationaler Tag der Familie

Celenus Fachklinik Bromerhof unterstützt Eltern und Kinder während der Corona-Pandemie

Vor 28 Jahren etablierten die Vereinten Nationen am 15. Mai den Internationalen Tag der Familie. Dieser Tag soll daran erinnern, wie wichtig und bedeutsam Familie ist. Gerade in diesem Jahr scheint Familie und deren Zusammenhalt wichtiger denn je zu sein. Die Corona-Pandemie stellt viele Familien vor neue Herausforderungen. Eltern-Kind-Kliniken werden immer wichtiger. Die Celenus Fachklinik Bromerhof unterstützt mit präventiv therapeutischen Maßnahmen.

Aktuelle Studien belegen: Kinder, Jugendliche und Familien sind durch die Corona Pandemie besonders schwer betroffen. Die Celenus Fachklinik Bromerhof bietet mit ihrem familienmedizinischen Konzept seit 25 Jahren belasteten Familien im Rahmen ihres Präventionsauftrages maßgeschneiderte Therapieangebote.

Lange wurden die Belastungen von Familien in der sogenannten „Rush Hour“ des Lebens belächelt und unterschätzt. Dabei sind gerade sie es, die den Motor der Gesellschaft am Laufen halten. Wie viele wichtige Entscheidungen und Entwicklungen fallen gerade in diese Lebensphase und welche Energiereserven müssen dafür mobilisiert werden?  Ausbildung, wichtige Karriereschritte, Existenz- und Familiengründung in Verbindung mit hohen finanziellen Belastungen gehören dazu. Ebenso die Pflege weiterer Familienmitglieder oder ehrenamtliches Engagement.

Wenig beachtet wird die Tatsache, wie häufig gesundheitliche Risikofaktoren, gerade in diesem Lebensabschnitt prägend werden können. In unserem Klinikalltag fallen die unerwartet hohen Zahlen von Bluthochdruckerkrankungen in Verbindung mit Adipositas auf und werden bereits an die nächste Generation weitergegeben. Genauso verhält es sich mit psychosomatischen und stressbedingten Erkrankungen. Der hohe Anteil belastungsbedingter orthopädischer Beschwerden in Verbindung mit Bewegungsmangel ist erschreckend.  In Deutschland beträgt der Anteil chronisch kranker Kinder 11-16%. Für die betroffenen Familien ein ungleich größerer Belastungsfaktor, vor allem dann, wenn die Eltern ebenfalls unter chronischen Erkrankungen leiden und/oder unter schwierigen Lebensbedingung, wie Arbeitslosigkeit oder Trennung/Scheidung, agieren müssen.

Eltern-Kind-Kliniken gehören zu den wenigen stationären medizinischen Einrichtungen, die alle Familienmitglieder, in zunehmendem Maße auch die Väter und teilweise auch die Großeltern, im Blick haben. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, präventiv familienmedizinisch und therapeutisch zu arbeiten.

Vor kurzem gingen die Lindauer Psychotherapiewochen zu Ende. Dort wurde unter anderem über die aktuellen Belastungen der Corona-Pandemie berichtet und wie diese sich gerade auf die Familien auswirket. Die Zahlen sind alarmierend.  Gleichzeitig wurde auf die Wichtigkeit und Wirksamkeit präventiv therapeutischer Maßnahmen hingedeutet, die sich mittlerweile auch im Rahmen der neurobiologischen Forschung eindeutig belegen lässt.